Die Rolle der Freikorps im Baltikum

20121006freikorps Die Rote Armee war der Gegner

Die Umbrüche in Europa innerhalb.der letzten drei Jahre gewinnen eine immer größere Eigendynamik; einmal ins Rollen gebracht, hält die Lawine vor keiner Stellung des jeweiligen Status quo mehr an. Es ist auffallend, daß diese Stellungen nacheinander den Bestimmungen der jeweiligen Nachkriegsordnungen und -diktate entsprechen, die, da eine auf die andere aufbauend, auch alle untergehen müssen, sobald nur eine ins Wanken gebracht wurde. Fast schon in Vergessenheit geraten ist dabei einer der ersten Umbrüche in diesem an den Konferenztischen der Siegermächte entstandenen Europa: die Wiedererweckung des Baltikums.

Indes gibt es nach wie vor, und leider – aus welchen Gründen auch immer – speziell auch ausgehend von deutschen Bestrebungen, eine natürliche Neufindung Europas zu konterkarieren. Im Bezug auf das Baltikum, wie auch bei der historischen Betrachtung der südslawischen Völker, gilt dies vor allem den Deutschen, deren befürchtete und tatsächlich unausweichlich wiedererstehende rein geographisch und durch die Volkspotenz bestimmte Vormachtstellung im wiedererstandenen Mitteleuropa geschichtlich belastet werden soll.

Dazu gehören in erster Linie bewußte Geschichtklitterungen rund um den Einsatz deutscher Freikorps im Baltikum nach dem Ersten Weltkrieg. Solch mißbräuchlicher Legendenbildung zum Zwecke eines unnötigen antideutschen und damit antieuropäischen Aplombs ist im Ansatz zu begegnen. Weder waren die deutsehen Freikorps, die seit Ende 1918 im Baltikum standen, „deutsche Besatzungstruppen“, noch war es Bestrebung der deutschen Freikorps unten General Rüdiger Graf von der Goltz, ein deutschbestimmtes Herzogtum zu schaffen, noch waren die estnischen und lettischen Gegner der Freikorps in jedem Fall Freiheitskämpfer, die gegen die deutschen Truppen eine Unabhängigkeit erransen: Hier sind gleich mehrere Geschichtsverfälschungen zu korrigieren; ansonsten fängt die anstehende deutsch-baltische Annäherting und Kooperation in Europa sofort wieder mit einer schwerwiegenden Belastung an, die primär und vor allem nach-Versailler Sicherungsmodi entspringt.

Was als Völkerkrieg 1914 begonnen hatte, war spätestens seit 1917 zu einem ideologischen Krieg ausgeartet. Bis zum ersten Weltkrieg waren die baltischen Provinzen Estland, Lettland und Litauen ein Teil des Zarenreiches gewesen. Schon im April 1915 jedoch stieß die deutsche Armee nach Litauen und Kurland vor und eroberte im September 1917 Riga, die Hauptstadt Lettlands. Nachdem Kerenski im Sommer 1917 allen kleinen Nationen im Rahmen des russischen Reiches eine weitgehende nationale Autonomie versprochen hatte, wurde unmittelbar darauf in Estland ein Landtag gewählt und beauftragt, ein solches Autonomiestatut auszuarbeiten. Nach der Oktoberrevolution versuchte dieser Landtag, seine Trennung vom russischen Reich zu proklamieren, wurde jedoch von den roten Truppen zerschlagen. Parallel dazu wurde in Litauen im Dezember 1917 unter Voldemars ein mit dem Deutschen Reich verbündeter litauischer Staat proklamiert. Bis zum 4. März 1918 besetzten deutsche Truppen erneut, und diesmal bis hin zur Grenzlinie Narva-Rostow, das gesamte Baltikum und die Ukraine. Unter ihrem Schutz erklärten nun auch Estland (24.02.1918) und Lettland (28.05.1918) ihre Unabhängigkeit.

Dies entsprach dem am 3. März 1918 zwischen Deutschland und der bolschewistischen Regierung geschlossenen Friedensvertrag von Brest-Litowsk. in dem Rußland auf Livland, Estland und Kurland, Litauen und Polen verzichtete und jeder Einmischung in die inneren Verhältnisse dieser Länder entsagte, sowie Finnland und die Ukraine als selbständige Staaten anerkannte. Auf der anderen Seite verpflichteten siech Deutschland und Österreich, das künftige Schicksal der bisherigen russischen Provinzen im Einvernehmen mit der Bevölkerung zu regeln und eine Selbstverwaltung einzuführen. Zeitweise waren im deutschen Reichstag Pläne erörtert worden, ob man den deutschen Kaiser oder einen anderen Fürsten zum Herrscher eines baltischen Staates machen sollte, der vom Deutschen Reich abhängig sei. Diese Vorstellungen wurden nach dem Frieden von Brest-Litowsk jedoch fallengelassen und stattdessen in den einzelnen Provinzen sogenannte „Landesräte“ aus deutschstämmigen Balten, Letten und Esten gebildet, die sich übergeordnet im „Baltischen Regentschaftsrat“ zusammenfanden. Dieser „Regentschaftsrat“ erklärte Anfang November 1918 die baltischen Lande zum selbständigen Staat und bildeten eine „Baltische Landeswehr“ zum Kampf gegen die Rote Armee. Nachdem jedoch am 18. November von Teilen der lettischen Bevölkerung eine „Lettische Republik“ ausgerufen worden war, wurde diese von Reichskommissar August Winnig anerkannt.

Im Waffenstillstandsvertrag vom 11. November. 1918 wurde seitens der Westmächte der Frieden von Brest-Litowsk aufgekündigt. Die Westmächte waren sich dennoch der von Lenin angestrebten „sozialistischen Revolution in Europa“ mittels des bewaffneten Kampfes und der daraus entstehenden Bedrohung bewußt – nicht zuletzt durch dessen eigene Worte im Oktober: „Wir alle sind bereit, dafür zu sterben, daß den deutschen Arbeitern geholfen wird, die in Deutschland begonnene Revolution weiterzuführen“. Lenin hatte der noch nicht gefestigten Sowjetrepublik durch den Frieden von Brest-Litowsk gegen heftigen Widerstand eine Atempause verschafft, um nun überzeugt zu sein, es „sei der Moment gekommen, da das deutsche Proletariat die von der Revolution in Rußland entzündete Fackel der Weltrevolution aufnehmen und zum endgültigen Sieg über die alte Ordnung tragen werde“, und dies unter tätiger Mithilfe der Roten Armee.

Damit war der in Europa erreichte Status quo grundsätzlich bedroht, zumal im Baltikum, da Lettland als „Einfallstor für die russische Revolution nach Westeuropa“ seitens der Roten Armee betrachtet wurde. Nicht bereit waren jedoch die Westmächte – vornehmlich das in dieser Angelegenheit maßgebliche England – für ein Unternehmen gegen die Bolschewisten eigene Truppen und Gelder einzusetzen. Um dennoch der drohenden Besetzung der baltischen Provinzen durch die Rote Armee entgegenwirken zu können, wurde im Artikel XII Abs. 2 des Waffenstillstandabkommens die deutsche Armee zum Verbleib im Baltikum verpflichtet: „Alle deutschen Truppen, welche sich augenblicklich auf den vor dem Krieg zu Rußland gehörigen“ Gebiete befinden, müssen … hinter die wie oben angegebenen Grenzen (vom 1. August 1914, MK) … zurückgehen, sobald die Alliierten, unter Berücksichtigung der inneren Lage dieser Gebiete, den Augenblick für gekommen erachten.“ Eine solche Aufforderung zum Rückzug ist jedoch niemals ergangen, und es finden sich auch in den Abkommen zu Verlängerung des Waffenstillstandes vom 11. Dezember 1918, vom 16. Januar 1919 und vom 16. Februar 1919 für diesen Artikel keinerlei Änderungen oder Zusätze.

Dies war das erste Mal, daß die auch ideologisch bekämpften und geschlagenen deutschen Truppen unmittelbar dürch eine Siegermacht für deren eigene Zwecke unter den Parolen des sich abzeichnenden Weltbürgerkrieges verpflichtet und eingesetzt wurden. Wie recht die Engländer mit ihren Befürchtungen hatten, bewies sich schon zwei Tage später, als nunmehr der Frieden von Brest-Litowsk auch von der Sowjetregierung für nichtig erklärt wurde. Ob diese Aufkündigung seitens einer geschlagenen Macht auch ohne die vorherige Erklärung der Ententemächte erfolgt wäre, sei dahingestellt, erscheint jedoch unwahrscheinlich. Auf jeden Fall begann sie unverzüglich in ihre ehemaligen Provinzen einzumarschieren, und hatte bis Ende November schon Narwa und Hungersberg erobert. Im Laufe des Dezembers rückten darin zwei bolschewistische Armeen auf Riga vor und nahmen Dorpat und Pernau. Dabei kam ihnen die Kampfmüdigkeit und Demoralisierung der deutschen Truppen nach den Ereignissen vom 9. November und dem Waffenstillstand vom 11. November zustatten. Hinzu kamen Agitation und Kontaktaufnahme mit Bolschewisten sowie Bildungen von Soldatenräten und einzelne Desertionen. Als die Reichsregierung den Befehl der Entente an die Kommandierenden der betroffenen Armeen weitergegeben hatte, erhoben diese daher sofort Bedenken und forderten am 15. November 1918 den Austausch ihrer Soldaten durch kampfkräftige Freiwillige, ohne jedoch damit zunächst Gehör zu finden.

20121006freikorps2Söldner des Status quo

Unterdessen kam der zum Bevollmächtigten des Deutschen Reiches für die baltischen Länder und zum Gesandten in Estland und Lettland ernannte August Winnig ins Baltikum und erkannte die von Ulmanis proklamierte lettische Unabhängigkeit und Regierung an. Den vorrückenden roten Truppen standen allein die baltische Landeswehr und die am 21. Dezember gegründete Eiserne Brigade entgegen, zusammengestellt aus winzigen Splittern verschiedener Formationen der sich auflösenden VIII. Armee, sowie kleinste russische Freiwilligenformationen, die schon seit dem Herbst mit Hilfe der OHL auf die Beine gestellt wurden. Nachdem diese Truppen im Dezember 1918 jedoch zurückgedrückt wurden, protestierte der ansonsten mit einem geradezu perversen Haß gegen alles Deutsche ausgestattete deutschstämmige lettische Regierungschef Ulmanis am 20. Dezember offiziell dagegen, daß die Deutschen „entgegen den Bestimmungen des Artikels XII und ohne vorherigen Befehl der Alliierten Lettland verließen“. Bei der darauf folgenden Konferenz zwischen Winnig und General von der Goltz mit Mitgliedern der Alliierten Militärkomission am 23 Dezember bedeuteten diese den Deutschen, sie hätten nicht nur Riga, wo ein Aufstand drohte, zu halten, sondern auch das gesamte lettische Gebiet, das durch ihren übereilten und vertragswidrigen Rückzug an die Bolschewisten verloren gegangen sei, zurück zu erobern. Zudem habe jeder weitere Abzug von Truppen zu unterbleiben.

Um diese Aufgabe zu erfüllen schlug Winnig vor, deutsche Freikorpsverbände einzusetzen, was von den Engländern und Ulmanis begrüßt wurde. Nachdem deutschstämmige baltische Barone eine Millionen Morgen Land zur Ansiedlung deutschen Freiwilligen als Anreiz zur Verfügung gestellt hatten, schloßen Ulmanis und Winnig am 29. Dezember 1918 folgendes Abkommen, das die Grundlage für den Einzug der Freikorps in das Baltikum bildete: „Die provisorische lettländische Regierung erklärt sich bereit, allen fremdstaatlichen Heeresangehörigen, die mindestens vier Wochen im Verbande von Freiwilligenformationen beim Kampfe für die Befreiung der Gebiete des lettländischen Staates von den Bolschewisten tätig gewesen sind, auf ihren Antrag das volle Staatsbürgerrecht des lettländischen Staates zu gewähren.“

Die Grundlagen, auf denen die deutschen Freikorps ab Dezember 1918 ins Baltikum zogen, waren alson nicht solche vornehmlich deutscher Interessen oder gar Machtpolitik, sondern eindeutige Rechtsabkommen. Von den Westmächten bestimmt, deren Einfluß gegen Sowjetrußland zu sichern, von der deutschen Reichsregierung mitgetragen, um Ostpreußen zu schützen, setzte die Truppe selbst sich aus durchaus unterschiedlichen Motiven zusammen. Der weitaus größte Teil folgte der offiziellen Losung „Kampf dem Bolschewismus“, unter ser sich die Verteidigung des Reiches mit den Interessen des europäischen Westens zusammenfand. Sie traten unter dieser ihrer politischen Parole an und befanden sich damit zumindest für den ersten Feldzug im altikum in Übereinstimmung mit den Interessen des Reiches.

Nachdem Graf von der Goltz am 14. Februar 1919 den Oberbefehl im Baltikum übernommen hatte, reichte er schon am 17. Februar bei dem ihm vorgesetzten Armee-Oberkommando Nord eine Denkschrift ein, in der er darauf hinwies, daß wegen der Schwäche der vorhandenen militärischen Kräfte der Schutz Ostpreußens seiner Meinung nach auf Dauer rein defensiv nicht gewährleistet werden könne. Es sei desahlb erforderlich, statt der bisher gehaltenen Windaustellung die strategisch günstigere, westlich von Riga gelegene Aa-Linie zu erreichen.

Dabei waren sie außerordentlich erfolgreich und eigenmächtig. Zwei dieser Eigenmächtigkeiten waren unter anderem der am 16. April 1919 erfolgte Sturz der lettischen Regierung unter Ulmanis und der erfolgreiche Sturm auf Riga am 22. Mai 1919. Schon am 3. Mai hatte die Entente ein Ultimatum gestellt, die Regierung Ulrmanis wiedereinzusetzen, dem zwei Tage darafu ein Verbot der Reichsregierung folgte, Werbung für die Baltikumtruppen in Deutschland zu betreiben. Dies war der Punkt, an dem erste Zweifel der Freikorpsleute an dem Sinn ihrer Kämpfe bzw. an dem Willen der Reichsregierung, die ihr von ihnen geobtenen Möglichkeiten zu nutzen, aufkamen.

Als kurz darauf, am 3. Juni 1919, die ersten Zusammenstöße mit in Nordlivland auf lettisches Gebiet vordringenden estnischen Truppen stattfanden und die Freikorps hierauf unverzüglich bis nach Winden vorstießen, begann der zweite Baltenfeldzug, der sogenannte Estenkrieg. Er endete zwar schon am 10. Juni mit einen Wafenstillstand zwischen der Baltischen Landeswehr und den Esten, doch nahm ihn der englische General Gough, der Befehlshaber der Entente im Baltikum, zum Anlaß, gegen die deutschen Truppen einzuschreiten. Nach englischem Willen hatten sie lediglich den Status quo, nämlich die Sicherung vor dem Einfall der bolschewistischen Truppen zu garantieren, keinesfalls aber darüber hinaus territoriale und damit politische Gewinne zu erzielen. Am 13. Juni 1919 befahl Gough deshalb der Landeswehr, Nordlivland zu räumen, und den deutschen Truppen, Libau zu entfestigen und sich auf halbe Kampfstärke zu vermindern. Zusätzlich ließ er am 22. Juni noch das von den Deutschen eroberte Riga von im Hafen liegenden englischen Kriegsschiffen beschießen, während die deutsche Regierung gleichzeitig durch die Entente unter Druck gesetzt wurde.

Die deutsche Regierung befand sich damit in einer schier aussichtslosen Lage, in der sie nichts tun konnte, und schon gar keinerlei Initiative ergreifen konnte, selbst wenn sie solche beabsichtigt hätte. Ihr blieb tatsächlich nur die Unterwerfung. Um diesem Druck zumindest auszuweichen, versuchte sie nunmehr, die Freikorps unbedingt zur Rückkehr in das Reich zu bewegen, was bei diesen wiederum fatalerweise als Verzicht, Schwäche und Verrat an deutschen Möglichkeiten, und nicht zuletzt als Handlangerdienst für die Entente aufgefaßt wurde. Hatten die Freikorps sich bis dahin noch als Kämpfer für das Vaterland gefühlt, nun kam in ihnen das bittere Gefühl auf, mißbraucht worden zu sein als Söldner Englands.

Als die Reichsregierung am 28. Juni 1919 zudem das Versailler Friedensdiktat unterzeichnete und damit die äußere Unterwerfung unter den Willen der Sieger vervollständigte, einen Willen, der das Deutsche Reich umfassend zu relegieren und zu deklassieren trachtete, brach für die so erfolgreichen Freikorpskämpfer im Baltikum eine Welt zusammen. Nachdem die Entente selbst gegen die Freikorps eingegriffen hatte, sah sich die unter ihrem Schutz gebeildete lettische Regierung stark genug, am 3. Juli 1919 Deutschland den Krieg zu erklären und sämtlichen schon abgeschlossenen Siedlungsverträgen mit den deutschen Truppen die Anerkennung zu verweigern. Das aber sollte die Freikorpskämpfer in ihrer augenblicklichen Gemütslage nur noch mehr verbittern und in den Trotz hineintreiben. Als am 23. August der befohlene Abtransport nach Deutschland beginnen und dort die Auflösung gemäßt dem Versailler Vertrag stattfinden sollte, meuterte die Eiserne Division und verweigerte den Gehorsam. Andere Truppen schlossen sich diesem Schritt an und bildeten in Reminiszenz an die Befreiungskriege die „Deutsche Legion“. Als dann am 10. September die lettische und die estnische Regierung sich einigten, gemeinsam gegen die deutschen und die im Baltikum ebenfalls agierenden weißrussischen Truppen vorzugehen, und dar am 24. September Friedensverhandlungen der Randstaaten mit den Bolschewisten begannen, zogen die bis dahin in Ruhestellung liegenden deutschen Truppen ihre Konsequenzen.

Die einzigartige Gelegenheit dazu bot sich durch die weißrussischen Truppen, die unter dem Befehl des zaristischen Obert Fürst Awaloff-Bermondt standen. Als dessen Entschluss feststand, Lettland zu besetzen, schlossen sich ihm am 6. Oktober die Eiserne Division, die Deutsche Legion und das Freikorps Plehwe an. So kämpften die deutschen und die russischen Truppen unter jeweils anderer Zielsetzung seit Awaloffs Vormarsch am 8. Oktober 1919 gegen die Letten, doch beiden gemeinsam, ebenso wie auf der gegnerischen Seite den Letten, war das Bewußtsein, in diesem „Lettenkrieg“ einen völlig anderen Krieg als zuvor zu führen. Dieser dritte Feldzug im Baltikum, der bis Mitte Dezember dauern sollte, war ein Partisanenkrieg, bar jeder Bindung an Kriegsrecht und total hinsichtlich seiner aus der Feindschaft entspringenden Handlungen.

So zeichnete sich der Krieg im Baltikum durch eine eigentümliche Härte und Grausamkeit aus, in dem sich nach und nach die verschiedensten Typen des Kriegertums auslebten. Auf keinen Fall war es indes die Motivation der im Baltikum agierenden deutschen Freikorps und General von der Goltz´, eine Unabhängigkeit der Esten und Letten zu bekämpfen. Die wurde ihnen von anderer Seite genommen.

Autor: Markus Klein
Titel: Die Rolle der Freikorps im Baltikum
Untertitel: Teil I: Die Rote Armee war der Gegner. Teil II: Söldner des Status quo
Erstveröffentlichung: 1992
„Scholien aus San Casciano“ – ISSN 2199-3548 – ID 2014036
URL: https://scholien.wordpress.com/imprimatur/beitrage/0604-02/

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