Die Wiederkehr des Rudolf Schlichter

Ihr Otterngezücht, wie könnt ihr Gutes reden, dieweil ihr böse seid?
Matthäus 12,34

Rudolf Schlichter: Selbstporträt, Aquarell (60x45), undatiert (Privatbesitz)

Rudolf Schlichter: Selbstporträt, Aquarell (60×45), undatiert (Privatbesitz)

Das geistige und künstlerische Leben in der Spätphase der Weimarer Republik scheint nach wie vor unüberschaubar und – mit den heutigen Maßstäben – auch weitgehend unbegreiflich. Insbesondere trifft dies auf fast alle Personen und Kreise zu, die sich in dem unfaßbaren Feld der sogenannten „Konservativen Revolution“ getummelt und alle herkömmlichen Fronten mit ignoranter Leichtigkeit hin und her überschritten und damit in sich selbst aufgelöst haben. Ihren Gipfel erreichte diese turbulente Szenerie, die Alfred Döblin unter dem Begriff der „Geistesrevolutionäre“ zusammengefaßt hat, zu Beginn der dreißiger Jahre im zum geistigen Theatrum belli stilisierten Berlin, wo in den dortigen Salons vom Wedding bis zum Grunewald die Grundfesten der Republik in ästhetisierenden Teetischgesprächen und in literarischen und künstlerischen Zuspitzungen erschüttert wurden; die Kreise um Kantorowicz, Brecht, Hielscher und Jünger, um nur wenige zu nennen, sie lebten zu jener Zeit „im Eie des Leviathan“, wie Ernst Jünger einmal schrieb. Hier wurde im Bewußtsein der Beteiligten, doch in Wirklichkeit – wie sich nach 1945 zunehmend herausgestellt hat –nur vorübergehend, eine Epoche beendet, die sich schon lange überlebt hatte. Die Erzeugnisse solchen Strebens sind schier unübersehbar, und selbst ein so umfassendes Kompendium wie Armin Mohlers „Konservative Revolution in Deutschland“ vermag das Feld nicht zu erschöpfen. Das ist umso bedauerlicher, wenn man um die Relevanz der einzelnen Urheber weiß, deren Rezeption heute wichtiger und ergiebiger denn je ist – abgesehen von den betreffenden Jahren selbst.

In den Jahren 1932 und 1933 erschienen bei Ernst Rowohlt in Berlin, der sich durch sein Gespür für „pyrotechnische Mischungen“ (Ernst Jünger) auszeichnete, die ersten beiden Bände einer auf drei Bände angelegten „Autobiographie“, die nach dem Reüssieren der alles absorbierenden und verfälschenden „Nationalen Bewegung“ ihre Fortsetzung leider nicht finden konnte: Die bereits erschienenen Bände wurden als „pervers-erotische Selbstdarstellungen“ verboten, ihr Verfasser vorübergehend aus der Reichskammer der bildenden Künste ausgeschlossen. Der Verfasser war der Maler Rudolf Schlichter gewesen, der seinem Werk einen nicht unbescheidenen Anspruch mitgegeben hatte: „Dieses Buch ist die Liquidation der dargestellten Epoche und trägt somit in sich die Aufhebung seiner privaten Existenz.“ Schlichter hatte damals einen geachteten Namen, war ein bekannter und gesuchter Porträtist und Buchillustrator, und er galt – neben George Grosz und Otto Dix – als Hauptvertreter der sogenannten „Neuen Sachlichkeit“; er malte und schrieb mit krassem Naturalismus, der auf der gleichen Stufe stand wie der Realismus und in dem die Form von vorneherein nur im Hintergrund zur Wirkung kam. Mit dieser Zertrümmerung der Wirklichkeit decouvrierte er die Zeit: Malerei und Schriftstellerei waren ihm „Mittel kühler Hinrichtung“ (Carl Einstein). Was ihn indes von seinen Pendants unterschied, war sein politischer Standort, der so eben nur zu jener Zeit zustande kommen konnte, und wie er sich – leider, aber durchaus ausreichend, nur bis zum Jahre 1914 – aus den ersten beiden Bänden der nun wiedererschienenen Autobiographie ergibt.

Schlichter wurde am 6. Dezember 1890 als sechstes Kind eines Lohngärtners in frömmelnd-pietistischen Calw geboren, wuchs dort auf, umgeben von dumpfesten, kleingeistigstem Bürgermilieu, wurde erzogen in vom Katechismus geprägter und erosfeindlicher Prüderie – [„verbunden mit sozialdemokratischen Allerweltsphrasen oder mit einem öden Bierbankpatriotismus …“]. Aus untersten sozialen Schichten stammend entwickelte er früh einen sozialen Gerechtigkeitssinn, der nicht nur keine Entsprechung bei irgendeiner politischen Gruppe fand, sondern ihn physisch wie psychisch leiden ließ. Aber es war nicht nur dies: Was er am meisten haßte und worunter er zeitlebens litt, war die „phantasielose Stumpfheit und abgrundtiefe Verlogenheit des modernen Bürgers …“, die Bigotterie seiner heuchlerischen und verlogenen Umgebung, die ihm indes so überall und immer begegnete: „Wenn ich mir vorstellte, daß das ganze Land mit Millionen Menschen angefüllt war, die genau so dachten …, überkam mich ein solches Grausen vor dieser Übermacht richtfroher Wichte, daß ich mich weit weg sehnte aus diesem Lande finsterer Knechtseelen.“ Während seiner ganzen Kindheit, seiner Ausbildung (1904 Lehre als Porzellanmaler in Pforzheim, 1907 Kunstgewerbeschule in Stuttgart, 1910 Beginn des Studiums an der Karlsruher Akademie), und seinen Reisen suchte er stets, all dem in heftiger Gegenwehr zu entgehen und zu sich selbst zu finden; diese persönliche wie auch künstlerische und politische Entwicklung findet sich eindrucksvoll und mit rücksichtsloser Klarheit wieder in seinen Erinnerungen: „So sah die Welt aus, in der ich aufwuchs, und heute noch steht alles so lebendig vor mir, als wäre es erst gestern gewesen.“ Dabei schreckt er nicht zurück vor einer zerstörenden Selbstsektion, vor der Schilderung seiner über ihn Gewalt gewinnenden Sinnlichkeit und seinem wahnhaften Fetischismus – genausowenig aber vor seinem ausgeprägten Ästhetizismus, der so wenig mit seinem sozialen Gerechtigkeitssinn korrelierte und seinen Werdegang so eindeutig mitbestimmte: „Denn, obgleich ich die Reichen haßte, liebte ich doch auch nicht die Armen, so wie sie in der konkreten Wirklichkeit, in Erscheinung traten. Vielmehr fand ich sie meistens unausstehlich, voll Fehler und Gebrechen, behaftet mit allen Vorurteilen der Bürgerwelt, voll häßlichen Neids, widerlicher Prahlsucht und bar jeglicher brüderlichen Gefühls. Mein Verlangen nach einer streng kollektivistischen Gemeinschaft kam aus ganz anderen Quellen, wurzelte im tiefsten Grunde im Religiösen oder war vom Eros bestimmt.“ Das aber war in dieser Formulierung das Resultat von Schlichters Erfahrungen in jener Epoche, deren Abgesang er hier singen wollte, war die Folge seines Hasses auf das spät- und postwilheminische Bürgertum, Folge einer fast „krankhafte(n) Scheu, eine(r) unüberwindliche(n) Abneigung gegen den Menschentypus, mit dem zusammenzuhausen ich gezwungen war. Die stumpfe Roheit, die plumpe Geilheit, die erbärmliche Enge, die lächerliche Prahlsucht, die völlige Ideallosigkeit, der bare Mangel an jeglichem Schwung des Herzens und der Seele, all das formte sich in meinem Inneren zu einem so abschreckenden Bild …“ – und es war sein Standpunkt zu der Zeit der Niederschrift, die ihn innerhalb jener brodelnden Jahre so markant macht.

Nach dem Krieg hatte Schlichter 1919 in Karlsruhe die Künstlergruppe „Rih“ gegründet, benannt nach dem ästhetizierten Pferdeideal Karl Mays, war nach Berlin übergesiedelt, dort Mitglied der Novembergruppe, der KPD, der dortigen Sezession und der Dadaisten geworden, arbeitete hernach nach eigenen Angaben „in verschiedenen revolutionären Gruppen zusammen mit Bert Brecht, gar George Grosz, Alfred Döblin, Erich Kästner und vielen anderen …“ und beschäftigte sich „zeitlebens viel mit Metaphysik, Geistes- und Kulturgeschichte und Literatur“. Nun überschlug sich seine künstlerische und politische Entwicklung. 1924 wurde er Gründungsmitglied der „Roten Gruppe“, einer Vereinigung kommunistischer Schriftsteller, 1927 landete er beim Nationalismus Jüngerscher Prägung („Das sind erstaunlich anständige Menschen; ich habe links nie diese unzweideutige Gradheit menschlicher Gesinnung gefunden, wie dort.“), und folgte 1930 „wohl dem natürlichen Instinkt, als er“, wie Ernst von Salomon berichtet, „durch die Hölle aller Ganzheitssysteme gehetzt, nun die Berührung mit der Heimaterde suchte wie der Riese Antäus“. Zuletzt, dies sei angefügt, fand er zum Katholizismus zurück und schloß sich seit 1939 in München der katholischen Zeitschrift „Hochland“ um Karl Muth, Theodor Haecker und Alois Dempf an, bis er am 3. Mai 1955 nach kurzer Krankheit dort verstarb. Zu der Zeit aber, als er unter den allegorischen Titeln „Widerspenstiges Fleisch“ und „Tönerne Füße“ seine „Autobiographie“ vorlegt, läßt sich seine Position kaum kürzer und treffender schildern als in der kurzen von Ernst Jünger mündlich überlieferten und von Armin Mohler in seinem Standardwerk festgehaltenen Anekdote: „Bert Brecht suchte S. zum Kommunismus hinüberzuziehen, indem er ihm ausführlich darlegte, daß alles, was Ernst Jünger und dessen Freunde erzählten, Sch… sei. Brecht: ‚Hast Du das begriffen?‘ Schlichter: Ja – aber ich will meine deutsche Sch… meine deutsche Sch…!’“

Ich verkehre viel mit den sogenannten Neuen Nationalisten, besonders mit Ernst Jünger, den ich auch gemalt habe; das sind erstaunlich anständige Menschen; ich habe links nie diese unzweideutige Gradheit menschlicher Gesinnung gefunden wie dort. Mit Ausnahme bei den KPD-Arbeitern, aber nicht bei den halb links gerichteten Intellektscheißern.
Rudolf Schlichter 1930 an einen Freund

Rudolf Schlichter: Ernst Jünger 1929

Rudolf Schlichter: Ernst Jünger 1929

Tatsächlich: Schlichter war zeitlebens nicht nur auf der Suche nach sich selbst, in persönlicher, künstlerischer oder politischer Hinsicht, er war zugleich auf der Suche nach der Gestalt der deutschen Nation gewesen. Das korrelierte mit seinem künstlerischen Standpunkt. Was er 1952 in einer Abhandlung über „Die restaurativen Stile und die Aufgabe der Maler“ (abgedruckt in G. Metken: Blinde Macht) geschrieben hatte („Der Irrtum, Inhalte und Aussagen hätten im Bilde nichts mehr zu suchen …, ist die tiefere Ursache für die Verödung der Kunst“ – Seine damalige Folgerung: „Vermutlich würde das bedenklich verringerte Interesse an der Kunst wieder erwachen, wenn es gelänge, das zu einem tieferen Sinn hinstrebende Bedürfnis des Menschen im Bilde figural zu befriedigen. Das wäre natürlich keine Sujetmalerei von früher mehr, sondern es liefe eher auf die Erfindung neuer mythischer Gestalten hinaus“) – es galt ebenso für seinen politischen Standpunkt. (Dies nicht begriffen zu haben macht indes auch den Hauptmangel der sonst so verdienstvollen Erschließungsarbeit Günter Metkens und Curt Grützmachers aus.) Bestimmt wurde dieser Standpunkt – insbesondere zu jener Zeit der „Konservativen Revolution“ vom Gefühl der Entwurzelung oder gar Entortung des Menschen in der Moderne, „nackt und bloß inmitten der kläglichen Reste echten Erbgutes, das uns eine mörderische Zivilisation noch übrig ließ“. Die Zeit, so hatte Schlichter es 1932 empfunden, war drauf und dran, „den Begriff Heimat vollends zu verflüchtigen, und (ihre) anarchischen Produktionsmethoden (hatten) den Menschen zum heimatlosen, jederzeit verpflanzbaren, nomadischen Roboter gemacht …, dem jedes Gefühl für Bindung und Scholle abhanden gekommen war“. Auf diesem Wege auch, so erklärte es sich Schlichter, war aus dem Volkstum „Masse“ geworden; dem Menschen war seine menschliche Individualität und damit seine Würde genommen. Genau dies drückte sich in seinen Bildern jener Zeit aus – sie sind, wie es Günter Metken richtig formuliert, „Protokolle fortschreitender Katalepsie und verzweifelter Gegenwehr“, doch nicht im Sinne seiner heutigen Interpreten, die sich seines Werkes angenommen haben. Seine sozialen, künstlerischen und ästhetischen Empfindungen hatten Schlichter auch dem heute mit Absolutheitsanspruch vertretenem „Demokratismus“ (Friedrich Tenbruck) voll Verachtung begegnen lassen. Platon stand ihm näher denn Aristoteles: „Daß durch das Zufallsergebnis einer mit den übelsten und verlogensten Mitteln erreichten Mehrheit über das politische Schicksal eines Reiches entschieden werden sollte, ging mir nicht ein. Vollends irrsinnig erschien mir der Glaube an die staatsbürgerliche Vernunft und Einsicht der Wählermassen und völlig krankhaft die demokratische Doktrin, die mit der Wahnsinnsidee ,Mensch gleich Mensch und darum Stimme gleich Stimme‘ der Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Vernunft zu dienen glaubte. Vernunft war doch immer nur bei den Wenigen. Es wollte mir nicht einleuchten, daß ein kluger und gebildeter Mensch auch nur eine Minute lang einen solchen Unfug, die Quantität an die Stelle der Qualität zu setzen, ernsthaft billigen könnte. Um so verwunderter war ich, allenthalben einer widerspruchslosen Hinnahme dieses verrückten Prinzips zu begegnen.

Rudolf Schlichter: Blinde Macht, 1937, Öl auf Leinwand, Berlinsche Galerie

Rudolf Schlichter: Blinde Macht, 1937, Öl auf Leinwand, Berlinsche Galerie

Aus solcher künstlerischer und politischer Position entstand auch sein allegorisches „Hauptwerk“, wenn man es denn – wie Günter Metken, der ihm eine ganze Studie gewidmet hat, die um zwei Texte von Schlichter selbst ergänzt wird, so nennen will: „Blinde Macht“ aus dem Jahre 1937. Dieses Werk ist wahrhaftig die „Summe von Schlichters Kunst“ (G. Metken), doch es ist noch viel mehr. Entstanden in jenem Jahr, in das der endgültige Bruch zwischen Nation und Partei, zwischen Nationalisten und Ideologen fiel, manifestierte es auf das Überdeutlichste Schlichters Widerstand und Anklage gegen die größte Verfälschung in der deutschen Geschichte – wie ihn parallel dazu viele andere „konservative Revolutionäre“ unternommen haben. Danach blieb – bei Schlichter wie bei allen anderen – nur noch der Rückzug ins „Innere Reich“, aus dem heraus Schlichter nie mehr den Anschluß an die herrschenden Kunstströmungen hat finden wollen und gefunden hat. Doch das lag nicht an ihm.

So gilt heute noch – und mehr denn je –, was Carl Einstein schon 1920 geschrieben hat, und was mit den unterdessen erneut vorliegenden Teilen seiner „Autobiographie“ und dem daraus herausgezogenen Exzerpten von Uli Rothfuss zusammengestellten Band einfacher denn je ist: „Rudolf Schlichter ist mehr wert als herausgeschriene Phrase. Man sollte sich ernsthaft mit ihm beschäftigen“. Mit ihm und durch ihn offenbart sich ein Zugang zu einer Zeit, die so unverständlich nicht sein muß, wie sie scheinen will.

Bibliographie Rudolf Schlichter

  • Zwischenwelt: ein Intermezzo, Berlin-Charlottenburg: Ernst Pollack 1931
  • Das widerspenstige Fleisch, Berlin: Ernst Rowohlt 1932 / Wiederauflage hrsg. und mit einem Nachwort von Curt Grützmacher. Mit 11 Zeichnungen von Rudolf Schlichter, Berlin: Edition Hentrich 1991
  • Tönerne Füße, Berlin: Ernst Rowohlt 1933 / Wiederauflage hrsg. von Curt Grützmacher m it einem Beitrag von Günter Metken. Mit 10 Zeichnungen von Rudolf Schlichter, Berlin: Edition Henrich 1992
  • Das Abenteuer der Kunst, Stuttgart: Rowohlt 1949
  • Der Schwager, in: Mondstein. Magische Geschichten. Mit einem Vorwort von Franz Schauwecker, Berlin: Frundsberg 1930, S. 161-184
  • Das Leben der Kaiserin Theodora, Lorch 1943
  • Übersicht über meinen Bildungsgang, meine künstlerische und politische Entwicklung (Bewerbungsschreiben), in: Günter Metken: Rudolf Schlichter – Blinde Macht. Eine Allegorie der Zerstörung, Frankfurt a. M.: Fischer Taschenbuch Verlag 1990, S. 65-69
  • Ateliers im elfenbeinernen Turm. Die restaurativen Stile und die Aufgabe der Maler [1952], in: Günter Metken: Rudolf Schlichter – Blinde Macht. Eine Allegorie der Zerstörung, Frankfurt a. M.: Fischer Taschenbuch Verlag 1990, S. 70-79
  • 1001 Nacht. 64 Zeichnungen. Hrsg. und mit einer Textauswahl versehen von Günter Metken, Berlin: Edition Hentrich 1993

Ad Rudolf Schlichter

  • Theodor Däubler: Rudolf Schlichter, in: Die Bunte Truhe, Bremen, 8.12.1921; Wiederabdruck in: ders.: Im Kampf um die moderne Kunst und andere Schriften, Darmstadt 1988, S. 209-211
  • Deutsche Kunst im 20. Jahrhundert. Malerei und Plastik 1905-85. Hrsg. von C. M. Joachimedes u. a., München: Prestel 1986, S. 494f.
  • Carl Einstein: Rudolf Schlichter, in: Das Kunstblatt, (4) 1920, S. 105-108; Wiederabdruck in: ders.: Bebuquin oder Die Dilettanten des Wunders. Prosa und Schriften 1906-1929. Hrsg. von Hermann Haarmann und Klaus Siebenhaar (Gustav Kiepenheuer Bücherei Bd. 70), Leipzig und Weimar 1989, S. 175-178
  • Wilhelm Franger: Der Maler Rudolf Schlichter, in: Der Zweemann, 1920, S. 40
  • Ulrich Fröschle: Eine Freundschaft im «Land der Mitte» Ernst Jünger und Rudolf Schlichter (Archiviert vom Original am 9. Juli 2011, abgerufen am 14. Juli 2014)
  • M. G.: Besprechung der Ausstellung im Württembergischen Kunstverein, in: Deutsches Volksblatt, Stuttgart, 5.5.1934
  • Curt Grützmacher: Passion einer Jugend. Zur Autobiographie von Rudolf Schlichter, in: Rudolf Schlichter: Das widerspenstige Fleisch. Hrsg. und mit einem Nachwort von Curt Grützmacher. Mit II Zeichnungen von Rudolf Schlichter, Berlin: Edition Hentrich 1991, S. 390-407
  • Gabriele Horn: Rudolf Schlichter – Eine Biographie, in: Uli Rothfuss (Hrsg.): Zwischen den Fronten. Der Maler, Illustrator und Schriftsteller Rudolf Schlichter, Calw: Kreissparkasse Calw 1990
  • Künstlerschicksale im Dritten Reich in Württemberg und Baden. Hrsg. vom Verband der bildenden Künstler Württemberg, Stuttgart 1987
  • Günter Metken: Rudolf Schlichter – Blinde Macht. Eine Allegorie der Zerstörung, Frankfurt a. M.: Fischer Taschenbuch Verlag 1990
  • Günter Metken: Zwischen den Fronten. Die Autobiographie des Malers Rudolf Schlichter – ein verdrängtes Dokument, in: Merkur, (42) Nr. 5, Mai 1988, S. 371-379; Wiederabdruck in: Rudolf Schlichter: Tönerne Füße. Hrsg. von Curt Grützmacher mit einem Beitrag v. Günter Metken. Mit 10 Zeichnungen von Rudolf Schlichter, Berlin: Edition Hentrich 1992, S. 333-344; Wiederabdruck in Uli Rothfuss (Hrsg.): Zwischen den Fronten. Der Maler, Illustrator und Schriftsteller Rudolf Schlichter, Calw: Kreissparkasse Calw 1990
  • Erwin Müller: „Grenzenlos war seine Begeisterung für Karl May“, in: Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 62, November 1984, S. 23f
  • Erwin Müller: Karl May und Rudolf Schlichter, in: Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 114, März 1998, S. 42
  • Dieter Dufhoff: Die langwährende Obsession des Malers – Rudolf Schlichter und Karl May, in: Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 62, November 1984, S. 25-36
  • Michael Rabe: „Linien, die ihre Opfer wie auf Mokassins umschleichen.“ Zur ästhetischen und politischen Funktion des Tagtraums bei Rudolf Schlichter, Diss. phil. Hamburg 1987
  • Uli Rothfuss (Hrsg.): Zwischen den Fronten – Der Maler, Illustrator und Schriftsteller Rudlof Schlichter, Calw: Kreissparkasse Calw 1990
  • Rudolf Schlichter 1890-1955. Katalog. Hrsg. von der Staatlichen Kunsthalle Berlin. Ausstellung Staatl. Kunsthalle Berlin: 1.4. – 16.5.1984; Ausstellung Württembergischer Kunstverein Stuttgart, 23.5. – 1.7.1984, Berlin: Frölich und Kaufmann 1984
  • Dieter Sudhoff: Die rote und die weiße Schlange. Nachtrag zu Rudolf Schlichter, in: Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 127, März 2001, S. 60-66
  • Dieter Sudhoff: Obsessionen eines Malers – Rudolf Schlichter und Karl May, in: Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 1999, S. 360-421
  • Paul Wilhelm Wengen: Rudolf Schlichter – der Meister der schwäbischen Landschaft, in: Blätter des Schwäbischen Albvereins, (48) 1936, Nr. 3, S. 50f.
Autor: Markus Klein
Titel: Die Wiederkehr des Rudolf Schlichter
Erstveröffentlichung in: Criticón, (22) Nr. 133, Sept./Okt. 1992, S. 244-246
„Scholien aus San Casciano“ – ISSN 2199-3548 – ID 2014028
URL: https://scholien.wordpress.com/imprimatur/2014028-2/